Jüngerschafts-App

Zweierschaft

Morgenstund hat Gold im Mund

Von meinem 16. bis zum 19. Altersjahr durfte ich eine intensive Zweierschaft pflagen. Von Montag bis Freitag trafen wir uns jeden Morgen um sechs Uhr zum gemeinsamen Gebet, zum Bibellesen und zum Austausch. Dabei tauschten wir auch aus über unsere Erfahrungen, Freuden, Nöte und Schwachstellen im Glaubensleben und überhaupt, was das Leben an sich betrifft: Umgang mit dem Nächsten, Charakterbildung, Konfliktbewältigung, usw. Um sieben Uhr ging wir dann zum sehr nahe gelegenen Bahnhof und jeder an seine Arbeitsstelle. Es war rückblickend eine sehr intensive, sehr fördernde und gewinnbringende Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich habe für alle Lebensbereiche extrem viel profitiert und es war sicher ein wesentliches Puzzleteile in meinem Werdegang. (PB, BESJ)

 

Begleitung

Suche dir einen persönlichen Paulus. Jemand der dich von Zeit zu Zeit anruft und einfach nachfragt wie es dir geht. Eine Person der du persönlich Rechenschaft ablegen darfst über einen (speziellen von dir ausgewählten) Bereich an dem du arbeitest oder dich verbessern möchtest. Diese Person muss nicht zwingend aus deiner Gemeinde sein – etwas Distanz ist oft hilfreich. (AJ, BESJ)

 

Lange Freundschaft

Zwei Jahre lang lebte der Jugendpastor bei uns. Ich durfte Einblick in seine Lebensgestaltung haben und er hatte diesen entsprechend im mein Leben. Wir wurden Freunde und investierte in mich. Auf langen Spaziergängen besprachen wir biblische, theologische, Charakter und Alltagsfragen. Oft legte er liebevoll seine Hand auf wunde Stellen in meinem Leben. Es war nicht immer angenehm, aber heilvoll, nachdem ich ihm recht geben konnte, was jeweils manchmal schon einige Zeit dauerte. Ich lernte auch, dass zum persönlichen Wachstum Demut gehört, eine Korrektur anzunehmen. Ich konnte es letztlich von ihm annehmen, weil er ein Vorbild war und ein integeres und authentisches Leben führte.

Er nahm mich mit an viele Anlässe, wo er mit Aufgaben gab und liess mich teilhaben an vielen Führungsaufgaben, an organisatorischen Anliegen, er gab mir Feedback auf meine Andachten und ermutigte mich, mein Gaben einzusetzen und zu trainieren. In vielen gemeinsamen Lagern (damals Ferienkolonien) mit Kindern und Teens aus der ganzen Schweiz, wuchs ich immer mehr in sämtlichen Bereichen und konnte mir die unterschiedlichsten Kompetenzen erwerben. Für meine Jungschileiter und Jungschihauptleiterzeit war dies ein enorm prägendes Übungsfeld. Natürlich fanden die erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen aus der Jungschileiterzeit auch ihren Niederschlag in den anderen Tätigkeiten. Ich erkannte in seinem Handeln eine grosse Liebe zu mir und das motivierte mich immer wieder, Schritte zu tun. Wenn ich zurückblicke ist es ein enormes Vorrecht einen Förderer zu haben, der eine weite Sicht hatt und sich nicht nur auf Geistliches beschränkt. (PB, BESJ)

 

Leben teilen

  • ladet euren Pfarrer zu einem Jungschinami ein, lasst ihn euch ein Feedback zu den Andachten geben oder gebt ihm das Geistliche Konzept zum durchlesen. (Jungschi Buchsi)
  • Jungschärler-Leiter: Geplante Zeiten im Nachmittag einplanen, währenddessen persönliche Beziehungen zu den Kindern aufgebaut werden kann. (Jungschii Embri)
  • Zemme go spörtle, Taxi nach Hause, monatlichi Kaffirundi, Hobbies teilen, Squashen, Hausaufgaben gemeinsam machen, lernparty's....
  • Jeder Minileiter (ML) hat einen Götti. Dieser begleitet den ML durchs Jahr und bespricht die Spiele und anderen Dinge die gemacht werden vom ML. (JS Brunnadern)
  • Kinder 1x im Semester zu Hause besuchen
  • HL mit Leitern >> Regelmässiges Znacht und Austausch
  • Rechenschaftsbeziehung bei Suchtproblemen, von dem auch Leiter/innen nicht verschont sind (Suchtmittel, Pornografie, Games…)
  • Strongman Run (Kind wird von Leiter begleitet)
  • Gemeinsam (zu zweit) selbe Bibelstelle lesen/ denselber Bibelleseplan verwenden und austauschen (Gespräch, SMS, Whats App…)
  • Helfer Challenge (jeder TN hilft währende dem Jahr- einem anderen TN)
  • Ältere Christen /ehemalige Leiter als Begleitung der Kinder anfragen

 

Unser Ziel & Mission

Der BESJ will in biblisch orientierten Gemeinden oder als Pionierarbeit die Ameisli-, Jungschi-, Teenie- und Unihockeyarbeit unterstützen. Junge Menschen werden ganzheitlich nach Geist, Seele und Leib angesprochen und in ihrer Entwicklung zu selbständigen Menschen und integrierten Mitgliedern der Gesellschaft gefördert. Der BESJ arbeitet bewusst gemeindeorientiert und evangelistisch. Die BESJ-Mission ist uns Ziel und Auftrag zugleich.

 

Dafür leben wir:

"Alle Kinder und Jugendlichen in der Schweiz haben die Möglichkeit, das Evangelium so zu hören, dass sie sich für Jesus entscheiden können und in der Jüngerschaft gefördert werden."