Prävention

Suchtprävention

Saufen, rauchen und kiffen gehören vermehrt auch bei “christlichen” Jugendlichen zum Alltag. Wie soll man den Suchtmittelkonsum oder -missbrauch in der Jugendarbeit thematisieren und wie reagieren bei auffälligem Verhalten? Gibt’s Möglichkeiten zur Prävention?

Leitlinien im Verband

Gott hat uns viele Güter gegeben, die wir von Herzen geniessen dürfen. Darüber hinaus gebietet uns die Bibel, aus Liebe zu Schwächeren (Kindern, Jugendlichen und auch potenziell gefährdeten Mitleitern) auf Taten zu verzichten, die sie in Versuchung bringen könnten. Und nicht zuletzt ordnen wir uns der staatlichen Macht und ihren Gesetzen unter (Betäubungsmittelgesetz).

Suchtmittel werden in den BESJ-Gruppen zum Thema gemacht. Abhängige Jugendliche oder Leiter sollen nicht ausgeschlossen werden. Junge Leiter sollen eine realistische Chance und die situativ mögliche Unterstützung erhalten, um aus ihrer Sucht auszusteigen. Das Gespräch über den Konsum von legalen Genussmitteln soll gefördert werden.

J+S-Präventionsmodul

Abwechselnd mit andern Präventionsthemen bieten wir als BESJ einmal im Jahr ein J+S-Präventionsmodul für unsere Leiter an. Im J+S-Präventionsmodul "Präventives Handeln: Sucht" beschäftigen wir uns mit Ursachen und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Ebenfalls nehmen wir die Suchtszene Schweiz etwas genauer unter die Lupe. Wie bei allen Präventionsthemen bleibt auch zu diesem Thema Zeit für den Austausch eigener Erfahrungen und Fragen. Auf der J+S-Homepage finden sich noch weitere Impulse zum Thema Suchtprävention.

In diesen Modulen arbeiten wir mit Fachstellen und Fachpersonen zusammen, wie zum Beispiel dem Blauen Kreuz.

Hilfsmittel für Leiter und Mitarbeiter

Neben den Schulungen wurden im Rahmen des Forum-Kind und Forum-Jugend (Leiterzeitschrift) verschiedene Artikel zu diesem Thema bereitgestellt. Einige Beispiele:

  • Umgang mit Mediensucht  //  Keine Generation zuvor war den elektronischen Medien derart ausgesetzt wie unsere heutigen Jugendlichen. Sie sind mit Fernsehen, Playstation, Internet und Handy aufgewachsen. Diese Medien haben durchaus Suchtpotenzial, was durch Fachleute zunehmend thematisiert wird.

  • Die Gendanken sind frei?!?  //  Rauschtrinken und exzessiver Konsum von Alkohol bei Jugendlichen sind Themen, die in den Medien und in der Jugendarbeit immer wieder anzutreffen sind. Umsetzung von Jugendschutzmassnahmen, Bemühungen von Expertinnen und Fachleuten, gegen diesen Umstand anzukämpfen, scheinen ein Kampf gegen Windmühlen zu sein.

  • Welche Werte leiten uns im Umgang mit Sucht  //  Wie gehen wir in der Jugendarbeit mit Suchtmitteln um? Welche Regeln stellen wir auf? Warum? Und was hat Sucht eigentlich mit Werten zu tun?

  • Begleiten von Jugendlichen  //  Praktische Tipps und Hinweise, wie wir als Leiter Jugendlichen begegnen können, die mit ungesunden Abhängigkeiten zu kämpfen haben.

Unser Ziel & Mission

Der BESJ will in biblisch orientierten Gemeinden oder als Pionierarbeit die Ameisli-, Jungschi-, Teenie- und Unihockeyarbeit unterstützen. Junge Menschen werden ganzheitlich nach Geist, Seele und Leib angesprochen und in ihrer Entwicklung zu selbständigen Menschen und integrierten Mitgliedern der Gesellschaft gefördert. Der BESJ arbeitet bewusst gemeindeorientiert und evangelistisch. Die BESJ-Mission ist uns Ziel und Auftrag zugleich.

 

Dafür leben wir:

"Alle Kinder und Jugendlichen in der Schweiz haben die Möglichkeit, das Evangelium so zu hören, dass sie sich für Jesus entscheiden können und in der Jüngerschaft gefördert werden."